|
Führen von Teams - Teamentwicklung
Führung ist ein
Kompetenzfeld, wo Handwerk und Kunst der wirksamen Gestaltung von Beziehungen
und Arbeitsabläufen Hand in Hand gehen. Das Handwerk kann erlernt werden.
Die Kunst der
angemessenen Dosierung, der richtigen Einschätzung von Situationen, von
Menschen, der Wirkung des eigenen Handelns auf andere und auf einen selbst
kann nur erfahren und reflektiert
werden.
Beides zu verbinden:
Das Handwerk und die Kunst der Führung von Mitarbeitern – darin sehe ich
die Aufgabe.
Ein leistungsfähiges Team besteht aus
hochmotivierten Einzelpersonen, die einander ergänzen und vertrauen,
persönlich und fachlich voll akzeptieren, zielgerichtet, systematisch und
organisiert zusammenarbeiten, wirkungsvoll kommunizieren und mit
ausreichenden Kompetenzen in ihrem vereinbarten Rahmen entscheiden.
Damit das oben
genannte gelingt, beraten und begleiten wir Sie in folgenden Punkten:
1.
Voraussetzungen für Teamarbeit
2.
Einrichtung von Teams mit
Potenzialanalyse (Insights Discovery)
3.
Rolle und Aufgabe des Teamleiters
4.
Kultur und Zusammenarbeit im Team
(Wie gut entscheiden Ihre
Mitarbeiter im Vergleich zu Mitbewerbern?)
5.
Teamkonflikte lösen
6.
Mitarbeitergespräche (Planung, Vorbereitung, Durchführung und
Nachbereitung)
7.
Mitarbeiter organisieren sich selbst
Drei zentrale Motivationsfaktoren
David Sirota von
Sirota Survey Intelligence haben weit über eine Million Mitarbeiter von
unterschiedlichen Unternehmen befragt und dabei herausgefunden, was diese
demotiviert. Das wichtigste Ergebnis: Es sind die Führungskräfte vor Ort,
die oft ohne Absicht ihre Mitarbeiter demotivieren. Einfach dadurch, dass
sie nicht aufmerksam sind, keine Anerkennung der Leistungen zeigen, eher
wegen Kleinigkeiten kritisieren, als gute Ergebnisse auch mal zu loben,
Aufgaben nicht klar formulieren oder viel zu viel Papierkram einfordern.
Die Forscher haben drei zentrale Faktoren erkannt, die darüber entscheiden,
wie motiviert Mitarbeiter sind. Alle drei müssen gleichermaßen beachtet
werden: Fairness bezüglich
Bezahlung und Jobsicherheit; Identifikation mit der eigenen Arbeit durch Erfolgserlebnisse und
Sinnvermittlung; Teamgeist durch gute Beziehungen mit Kollegen.
Um das zu unterstützen
und zu fördern, haben Manager zahlreiche Möglichkeiten. Es kommt vor allem
auf ihr Verhalten an, das sie tagtäglich zeigen. Sie sollten ihren
Mitarbeitern immer wieder deutlich machen, warum sie ihre Arbeit tun und
warum sie so wichtig ist. Sie sollten sich bedanken und loben. Diese Form
der Anerkennung gehört zu den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen.
Manager sollten sich
nicht als Kontrolleure, sondern als Coach und Förderer für ihre Mitarbeiter
verstehen. Sie sollten diese anregen und ihnen dabei helfen, ihre Arbeit
besser zu machen. Dazu gehört neben Lob durchaus auch Kritik, wenn sie sich
auf konkrete Sachverhalte bezieht. Feedback soll nicht deutlich machen, wer
der Chef ist, sondern die Leistung des Mitarbeiters verbessern.
Kommunikation ist
der Kern des Managements. Entsprechend viel Zeit sollten sich die
Vorgesetzten nehmen, um ihre Mitarbeiter zu informieren. Doch manche
handeln immer noch nach dem Motto: Meine Mitarbeiter erfahren gerade so
viel, wie sie brauchen.
Gute Manager zeichnen sich dadurch aus, dass
sie zuhören, ihre Mitarbeiter einbinden und ihnen Freiräume lassen.
Sirota meint, es
gebe keine bessere Motivationsmaßnahme als kompetente Mitarbeiter ihren Job
so machen zu lassen, wie sie es für richtig halten.
|